Sag es weiter, Danke! Ihren XING-Kontakten zeigen

Neujahrsempfang 2010

Herzlich Willkommen im Jahre 2010. Ich begrüße euch zum Neujahrsempfang, denn das „Abschiedsgeplänkel“ von gestern hatten ja nun viele genug (ich hab’n USP :D). Der Blog ist nun fast ein Jahr alt und hat trotz extremer und vieler Dürrephasen eine gute Akzeptanz als auch Reichweite gewonnen. Ich habe im letzten Jahr viel gelernt, geschrieben, analysiert, bewertet und geholfen. Ich hoffe dass sich dies nicht ändern wird.

Ich habe tolle Leute kennen gelernt, mit Ihnen gemeinsame Sache gemacht oder irgendwelchen Kaspern ganz penetrant ans Bein gepinkelt. Wobei letzteres mit Abstand zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. Ich habe auch viele Fehler gemacht, wie zum Beispiel, habe ich mir hier in die Sache „quatschen“ lassen. Ein böser Fehler – jedoch wird sich 2010 ein paar Sachen ändern, ob das nun gut oder schlecht ist, ich weiß es nicht. Es entspricht jedoch meiner Vorstellung und alles andere ist irrelevant.

Wie bereits erwähnt, habe ich tolle Leute kennen gelernt. Ich möchte jedoch keine namentlich nennen, da ich – so hoffe ich zumindest – unabhängig vom Datum im Kalender zeitnah erkenntlich gezeigt habe. Darüber hinaus würden sich Bekanntschaften und Freundschaften vermischen. Ich möchte mich ebenfalls für die tollen Gespräche und Diskussionen auf den Events bedanken. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich bin erstaunt darüber, welche Außenwirkung man auf andere hat. Ich hätte es mir nie träumen lassen, dass ich mal aufgefordert werde, einen Vortrag zu halten. Oder das mich wildfremde Leute anrufen und sich für irgendwas bedanken. Sei es für den Kalender, dass ich Ihnen ein HTML-Gerüst gebaut habe oder man gemeinsam die WSOD (white side of death) beseitigt hat. Manch einer wird sagen „hey, so abnormal ist das nun nicht“ – natürlich nicht, aber ich find’s nach wie vor krass und erfreu mich dran.

Ich wünsche mir für das kommende Jahr, dass sich nicht vieles ändert. Das ich vielleicht die 1000 Follower vollmache, hier der ein oder andere Kommentare eingeht. Ich mein Zeitmanagement besser in den Griff bekomme. Und vielleicht ringe ich mich nach den vielen Aufforderungen doch noch zu einem „Sprüche“-Blog auf ;)

In diesem Sinne, bleibt gesund. Schreibt eher mal einen Kommentar als einen Tweet, und das meine ich nicht nur hier. Denn ein Kommentar ist ob positiv oder negativ nun mal der schönste Weg des Feedbacks, dass solltet Ihr als Blogger wissen. Eines wird sich jedoch auch 2010 nicht ändern und somit werde ich standesgemäß mit einer Phrase abschließen:

Die Einen kennen mich, die Anderen können mich

Tags: , , , , ,

Der Beitrag wurde am Freitag, den 1. Januar 2010 um 14:23 Uhr veröffentlicht.

2 Reaktionen zu “Neujahrsempfang 2010”

Kommentare

  • Michael

    Hallo

    Sie bitten um einen Kommentar. Den bekommen Sie von mir.

    Ich lese bei Ihnen schon länger in diesem Blog und auch verfolge ich Ihre Tweets. Aus beiden Inhalten lässt sich herauslesen, das Sie ein Problem (vielleicht mit sich selbst) haben. Sie schreiben auf der einen Seite einen Stil, der an einen 15-jährigen erinnert, auf der anderen Seite blaffen Sie blindwegs Tweets in die weite Welt, das ein normaler Mensch (und möglicherweise Kunde) nur den Kopf schütteln kann. Meinen Sie wirklich, das dies ein Weg ist, um nach außen hin als seriöser Unternehmer zu wirken? Schon mal dran gedacht, das jeder Tweet von Ihnen im Internet für die Ewigkeit liegenbleibt und oft genau dann gefunden wird, wenn Sie das überhaupt nicht brauchen.

    Sie mögen ein Fachmann sein, aber Sie sind einer, der überhaupt nicht mit beiden Beinen im Web steht und als Unternehmer handelt. Ihre zwei Beine stecken Sie lieber in Ihren BMW und fahren die Karre bis an die Grenze aus, gell? Hoffentlich machen Sie nicht irgendwann mal einen Bautz! Dann ist Karre weg, Geld weg und GmbH pleite.

    Schüsss…und viel Erfolg!

    • Hallo Michael,
      ich bitte immer um einen Kommentar, deswegen gibt es diese Funktion hier. Und wenn er so ehrlich geschrieben ist, dann umso mehr

      Wer sagt denn, dass ich als seriöser Unternehmer wirken möchte? Ich gebe Ihnen in der Mischung meiner Äußerungen durchaus Recht. Natürlich weiß ich, dass alles was ich schreibe, im Internet bestehen bleibt. Ich bin seit ‘96 online. Und? Ich habe damit kein Problem, wenn etwas Scheiße ist, es auch scheiße zu nennen. Ich brauche mich nicht in einem Anzug verstecken, ich kann auch gute Deals in Boxershorts machen.

      Natürlich ist Murphy’s Gesetz so, dass es sicherlich etwas dabei sein wird, was ich nicht gebrauchen kann – aber sollte ich dann in dem Moment nicht auch den Arsch in der Hose haben und dazu zu stehen, worüber und in welcher Art ich mich geäußert habe? Genauso wie wenn sich die Meinung geändert hat, und dass kann durchaus passieren, dass sie sich ändert, ich mich zu entschuldigen habe.

      Dann stehe ich eben nur auf einem Bein im Web. Ich denke, Sie haben ein etwas verzerrtes Bild. Denn bei dem Wetter fahre ich den BMW selten über 3000 Touren, meistens unter 2500, da es sich für den Motor nicht wirklich eignet ihn auszufahren. Abgesehen davon, sollte ich ihrer Prognose Folge leisten und das Ding versemmeln, dann bin ich selbst schuld oder? So nüchtern muss ich es betrachten. Es tut zwar nichts zu Sache, aber da ich den Wagen bar bezahlt habe, wäre eine Schrottung zweifelsohne schmerzhaft aber verkraftbar. Es wäre ärgerlich – aber ich bin gut zu Fuß. Wie es ist, von der Hand in den Mund zu leben, dessen bin ich mir durchaus bewusst und habe diese Phasen schon einige Male durchlebt. Die GmbH gehört mir nicht, auch wenn es vielleicht nach Außen den Anschein macht.
      Lieber Michael, ich weiß Ihre Worte durchaus zu schätzen. Ich erkenne aber auch ein Bild, welches ich so bewusst stehen lasse, auch wenn es nicht meiner Person entspricht. Aber dies ist die Projizierung dessen, was ich eben banal äußere.

      Sicherlich nehme ich Meinungen über mich zur Kenntnis, positiv wie negativ, ich würde jedoch niemals auf die Idee kommen “deswegen” mein Wesen als solches in irgendeiner Art zu verändern. Da ich bin schlicht “Hardliner”, mit allen sich daraus ergebenen Konsequenzen. Ich habe auch schon einen Job in einer Führungsposition gekündigt, obwohl ich keinen neuen Job hatte. Für die einen ist es vielleicht “bescheuert” (Grüße an Ihre skizzierte Kopfschüttler-Fraktion), für mich war es einfach die logische Konsequenz dessen, was ich gesagt habe. Ich habe gesagt, tritt folgende Situation in drei Monaten ein, werde ich kündigen. Freitags um 18:30 Uhr trat die Situation ein, Montag um 12:04 habe ich gekündigt. Aus freien Stücken. Dies aber nur als kleine Anekdote “nebenbei”.

      Meines Erachtens gibt es wichtiges als BMWs, Rumgeprale, Jobs, Geld, dieser ganze materielle Krams. Alles schön – alles wichtig, aber wenn dies mal zu meinem Hauptkriterium werden sollte, was mich bestrebt etwas zu tun, DANN werde ich über mich und meine Person ernsthaft nachdenken müssen. Dies mag jetzt alles auch nicht wirklich business-like klingen, aber warum sollte ich mir zum Arbeiten eine Maske aufsetzen? Damit ich in die von der Gesellschaft erwartete Norm passe? Ich bin der Quader im Murmelspiel.

      Zum Schluß gebe ich Ihnen noch eines mit auf den Weg und dies ist sicher nicht böse gemeint, wenn es Ihnen nicht gefällt, lesen Sie woanders (seien wir ehrlich, dass was ich schreibe gibt es etwa 10000-fach im Internet), drücken Sie schlicht unfollow. Das ist ok, dafür habe ich vollstes Verständnis. Ich bin nicht “everybody’s darling”, werde es nie sein. Und ja, ich lass mich an manchen Tagen auch gern von meinen Emotionen leiten.
      Ich bedanke mich sehr herzlichst für das aufrichtige, wenn auch anonyme Feedback.

      PS: Siezen aber mit Vornamen schreiben? Irgendwie passt da was nicht.

      Vielen Dank, Ihnen ebenfalls ein gelungenes 2010.